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 | 2005 |
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23.05.2005
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Dachbodenbrand in der Villa Biendorf/MZ/Leo.
Dachbodenbrand in der Biendorfer Zscheye-Villa. Für die Mieter des heutigen Wohnhauses Nr. 3 an der Straße nach Wohlsdorf war die Nachtruhe gegen 3 Uhr morgens abrupt beendet. Mieter hatten nach dem Feststellen von Qualm und Brandgeruch, die vom Dachstuhl der einstigen Fabrikantenvilla drangen, eiligst Feuerwehr, Polizei und Mitbewohner alarmiert.
19 Feuerwehrmänner des Ortes und aus dem benachbarten Cörmigk eilten mit ihrer Technik zum Brandort und eröffneten die Löscharbeiten. Alte, trockene Holzbalken, vor allem Dielenbretter, hatten bereits Feuer gefangen. Schnell erkannten die Männer eine drohende Gefahr: Das Satteldach des Hauses ist nicht mit Ziegeln sondern mit Pappe gedeckt, die leicht entzündlich ist. Die zu DDR-Zeiten als Schule genutzte Villa gehört heute Ilse Krätsch aus Crüchern. Ihr Mann Manfred, Hausmeister des Mietsgebäudes, ist erleichtert: "Alle haben großes Glück gehabt, dass das Feuer nicht auf den Dachstuhl übergreifen konnte."
Sämtliche Mieter der 10 Wohnungen, die sich zum Zeitpunkt des Feuers im Haus aufhielten, verbrachten die Brandnacht bis zum frühen Morgen in einem Pavillon auf dem Hof oder kamen zunächst bei Nachbarn oder Verwandten unter. Wie die Polizei mitteilte, wurde keiner der Bewohner des Hauses durch Rauch oder Feuer verletzt. Die Löscharbeiten dauerten bis gegen 7 Uhr morgens an. Der Schaden am Gebäude beträgt nach vorläufigen Schätzungen der Brandexperten mehrere 1000 Euro. Erste Untersuchungen an der Brandstelle nahm die Kripo bereits gestern auf. Die Ermittlungen werden heute durch die Beamten fortgesetzt.
Inzwischen wohnen die Hausbewohner wieder in ihren vier Wänden. Zwei Schlafzimmer, sagte Hausmeister Krätsch, hätten Löschwasser abbekommen, für ihn ein Riesenschaden.
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