 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
                    |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | 2009 |
|
|
29.01.2009
|
Feuerbekämpfer gründen Kinderteam
VON KATHARINA THORMANN CÖRMIGK /MZ
- Welches Kind träumt nicht einmal davon in dem großen, roten Löschfahrzeug zu sitzen, einen Schutzhelm zu tragen und die Taste für die laute Sirene zu betätigen. In Cörmigk könnte sich dieser Traum für die Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 16 Jahren sehr bald erfüllen. Denn der Countdown läuft für die Gründungsfeier der Kinder- und Jugendfeuerwehr der Gemeinde. Am Samstag, dem 7. Februar, hat das lange Warten für den Nachwuchs des Ortes ein Ende. Von 15 bis 17 Uhr treffen sich alle interessierten Kinder und Jugendlichen zum ersten Mal im Gerätehaus der Cörmigker Feuerwehr.
"Wir haben auch schon vorher einige Veranstaltungen über die Jahre hinweg durchgeführt, meist zum Kindertag", erinnert sich Cörmigks Wehrleiter Christian Emmler, der an solchen Terminen da-rauf aufmerksam wurde, dass die Jugend sehr an der Arbeit der ortsansässigen Feuerwehr interessiert ist. Acht Kinder und sechs Jugendliche hätten deshalb schon zugesagt, die Feuerbekämpfer zukünftig unterstützen zu wollen.
Nun suchen Wehrleiter Emmler und alle anderen Feuerwehrmänner noch weitere junge Mitglieder. "Deshalb haben wir diese erste Gründungsveranstaltung ins Leben gerufen", erklärt Emmler das Anliegen des Kennenlernnachmittages im Gerätehaus. So können alle Gerätschaften genauestens unter die Lupe genommen, erste Kontakte geknüpft und an zahlreichen Spielen teilgenommen werden. Außerdem werden die Termine für die kommenden Monate durchgesprochen. "Feuerwehrmann-Klaus" steht den Jungen und Mädchen bei einem Interview Rede und Antwort, auch zum Thema der Nachwuchsfeuerwehr. "Die Kinderfeuerwehren in Sachsen-Anhalt sind erst im Aufbau", weiß Emmler, der stolz darauf ist, dass sich Cörmigk als eine der Vorreiterfeuerwehren im Land sehen kann. Gleich drei Betreuerinnen haben sich gefunden, um den Kindern die umfangreiche Thematik der Löschkräfte näher zu bringen. Hier lernen die Jüngsten beispielsweise wie man in brenzlichen Situationen selbst helfen kann, wie der Ablauf eines Einsatzes funktioniert und woraus die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes besteht. Spielerisch werden sie etwa mit dem Nachbau eines Gerätehauses an die Thematik herangeführt.
Die Jugendgruppe wird hingegen schon mit vielen Einsatzmethoden konfrontiert und darf auch selbst bei Übungen ihr Können unter Beweis stellen. Die elf- bis 16-Jährigen werden so auf den aktiven Dienst vorbereitet, der sich nach der Entscheidung jedes Einzelnen anschließen könnte.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Freiwilligen Feuerwehr Cörmigk auf der Internetseite: www.feuerwehr.coermigk.de
|
29.01.2009
|
|
07.02. 2009
|
Cörmigker Feuerwehr setzt auf Kinder und Jugendliche
Nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit wurde die Nachwuchsabteilung der Wehr gegründet
CÖRMIGK/MZ. Feuerwehrmann Klaus, das Maskottchen der Freiwilligen Feuerwehr Cörmigk, steht Tag und Nacht am Fenster des Gerätehauses und hält Ausschau nach neuen Kameraden. Und er hat Glück, sein Warten in traditioneller Löschkleidung aus den 50er Jahren hat sich gelohnt. Denn am Samstag stürmten mehr als 30 junge Feuerwehrfans zu Klaus und ließen sich von seinem lebenden Pendant berichten, was ein Feuerwehrmann alles zu tun hat. Neben dem Interview mit dem Maskottchen war der Nachmittagshöhepunkt die große Gründungsveranstaltung der Kinder- und Jugendfeuerwehr im Gerätehaus der örtlichen Feuerwehr. Lange wurde darauf hingearbeitet. Seit Herbst vergangenen Jahres liefen die Planungen und nun ist die Cörmigker Wehr eine von sechs, die im Salzlandkreis eine Kinderfeuerwehr aufbaut. Deshalb statteten auch zahlreiche Gratulanten der umliegenden Feuerwehren den Cörmigkern einen Besuch ab oder stellten einen Teil der Spielutensilien zur Verfügung. Sowohl Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes des Salzlandkreises als auch der Kreiskinderjugendwart waren gekommen, um den Cörmigkern bei ihrem Vorhaben zur Seite zu stehen. "Die Idee ist sehr gut", lobte der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Linke. Er verwies dabei besonders auf das geschulte Personal, das für die Kinder und Jugendlichen zukünftig verantwortlich sein wird. Während Yvonne Dix, Constanze Gutsche und Dorita Thiele die kleinen Nachwuchslöschkräfte im Alter von sechs bis zehn Jahren betreuen, wird Kai Bandlow mit den Jugendlichen ab elf Jahren erste Feuerwehrübungen durchführen. "Den Dienstplan haben die Kinder heute auch schon erhalten. Am 6. März um 17.30 Uhr geht es offiziell los", verrät Christian Emmler, der Wehrleiter der Cörmigker Feuerwehr und verweist darauf, dass Kurzentschlossenen auch dann noch die Möglichkeit gegeben wird, einzusteigen. Für die achtjährige Melina steht jetzt schon fest, dass sie mitmacht, denn "man kann hier lernen Menschen zu helfen". Der 13-jährige Tobias hingegen möchte bei der Jugendfeuerwehr mehr über Technik erfahren, mit dem Wunsch, die Wehr später einmal zu verstärken.
|
07.02.2009
|
|
|
|
|
06.07. 2009
|
Der Gott des Meeres taucht aus den Tiefen des Gerlebogker Sees auf Die Cörmigker Feuerwehr veranstaltet im Strandbad ein Zeltlager
Den Fängen von Neptun (Harald Graul) konnte sich am Samstag keines der Kinder von der Cörmigker Feuerwehr entziehen. Doch der Gott des Meeres, der seinen Täuflingen Normalerweise widerlich schmeckende Getränke serviert und unschöne Namen verpasst, meinte es mit seinen Täuflingen von der im Februar dieses Jahres gegründeten Kinderabteilung der Wehr ziemlich gut. Oliver Gutsche beispielsweise erhielt den niedlichen Namen "Kleines Seepferdchen". Und das Getränk für die Täuflinge schien auch ganz schmackhaft gewesen zu sein. "Lecker", sei es gewesen, meinte der Achtjährige, der seit Gründung der neuen Kinderabteilung dabei ist. Für ihn war es das erste Zeltlager in Gerlebogk, das die Cörmigker Feuerwehr aber hier schon zum dritten Mal veranstaltete. "Es war ein sehr tolles Erlebnis für alle", resümierte ein sichtlich zufriedener Wehrleiter Christian Emmler. Insgesamt verbrachten über 30 Kinder, Jugendliche und erwachsene Einsatzkräfte Freitag und Samstag zwei abwechslungsreiche Tage im Strandbad. Zum Einen haben die Erwachsenen den Nachwuchs richtig kennen lernen können, zum anderen konnte sich dieser bei den Älteren etwas abschauen. Etwa bei der Wasserrettung, die die Erwachsenen am Freitagabend durchführten oder bei der Einsatzübung der Jugendfeuerwehr am Samstag. Und zur Nachtwanderung auf dem Zeltplatz konnten die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr an den einzelnen Stationen selbst zeigen, was sie bisher gelernt haben. So mussten sie verschiedene Entfernungen einschätzen, Fragen zur Feuerwehr beantworten und sich beim Geschicklichkeitsspiel beweisen. Übernachtet haben die Jüngsten zusammen in einem einzigen Zelt. Die 16 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mussten sich den Platz in einem großen Mannschaftszelt teilen. "Das war zunächst für alle ein Schock", blickt Emmler schmunzelnd auf diesen Augenblick zurück. "Dann war es aber doch sehr schön." Schließlich sollte diese Maßnahme die Truppe noch enger zusammen schweißen. Dass dies in Gerlebogk möglich wurde, hat die Feuerwehr auch der Unterstützung von Cörmigker Bürgern und örtlichen Unternehmen sowie einer Spende des Energiedienstleisters enviaM zu verdanken. Nach der Neptuntaufe widmeten sich Nachwuchs- und erwachsene Einsatzkräfte den angenehmen Seiten des Aufenthaltes mitten am See, bevor es am Nachmittag zurück nach Cörmigk ging. "Die Freude war groß, dass sie ins Wasser durften", meinte Emmler.
|
|
|
|
06.08.2009
|
|
04.09. 2009
|
|
14.10.2009
|
Sattelzugmaschine zermalmt Kleinwagen 69-jähriger Mann aus Arnstedt missachtet offensichtlich Vorfahrt an einer Kreuzung bei Gerlebogk und stirbt VON LARS GEIPEL, 14.10.09, 18:36h, aktualisiert 14.10.09, 21:28h
Der 47-Jährige Lkw-Fahrer hatte mit seinem Sattelzug noch einige Kilometer vor sich, als er am Mittwochnachmittag auf der Landstraße L 148 von Gerlebogk in Richtung Ilbersdorf unterwegs war. Doch am Ziel ankommen sollte der Fahrer der tonnenschweren Maschine, die ein Betonteil geladen hatte, an diesem Tage nicht mehr. An der Kreuzung zur Kreisstraße 2109 nahm der Fahrer eines roten Citroën Saxo dem Lenker des Sattelzuges, der in Luckenwalde (Brandenburg) zugelassen ist, plötzlich die Vorfahrt. Der erfahrene Lkw-Fahrer hatte keine Chance mehr, rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Praktisch ungebremst raste er gegen 13.15 Uhr mit der Sattelzugmaschine in den Kleinwagen und zermalmte ihn. Der 69-jährige Fahrer des Citroëns aus Arnstedt (Landkreis Mansfelder Land) starb noch an der Unfallstelle. Der herbeigerufene Rettungshubschrauber musste unverrichteter Dinge genauso wieder heimfliegen, wie die Notärzte und Rettungssanitäter ins Krankenhaus zurückkehrten. Auch für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Cörmigk, Peißen und Könnern blieb nicht mehr viel anderes übrig, als die Leiche zu bergen, ausgelaufene Flüssigkeit zu beseitigen sowie die Straße von den Trümmern zu befreien. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang noch unklar. Nach Informationen eines Polizeisprechers kam der Rentner aus Richtung Wiendorf und wollte die Kreuzung wohl geradeaus überqueren. Wie er die riesige Sattelzugmaschine übersehen konnte, ist völlig offen. "Dafür gibt es derzeit noch keine schlüssige Erklärung. Wir untersuchen jetzt genau den Unfallhergang und werten alle Spuren aus. Das endgültige Ermittlungsergebnis wird erst in einigen Wochen vorliegen", so der Polizeisprecher. Die beiden Straßen mussten wegen der Bergungsarbeiten weit über drei Stunden voll gesperrt werden. Die Polizei hatte aber schnell eine weiträumige Umleitung eingerichtet. Erst gegen 16.30 Uhr konnte der Verkehr wieder an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Sowohl die Sattelzugmaschine als auch der Citroën mussten abgeschleppt werden.
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
      |
 |
 |
 |
|
|