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27.03.2010
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Osterfeuer
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21.06.2010 Straße bleibt lange gesperrt.
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19-Jähriger stirbt bei Kollision VON ANDREAS BRAUN
BIENDORF/MZ - Ein junger Mann starb am Freitagnachmittag bei einem Unfall kurz vor Wohlsdorf. Er kam beim Zusammenstoß zweier Pkw ums Leben, der andere Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Die Straße zwischen Biendorf und Wohlsdorf war stundenlang gesperrt, ehe sie geräumt war und die Polizei wie auch ein Sachverständiger der Dekra mit ihrer Arbeit fertig waren. Nun soll ein Gutachten erstellt werden, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Gegen 16.15 Uhr war der 19-jährige Mann mit seinem Pkw in Richtung Aken, wo er wohnt, unterwegs. In der Dr.-Hermann-Zscheye-Straße, die sich zwischen Biendorf und Wohlsdorf befindet, kam es zu dem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 49-Jähriger Mann aus Biendorf befuhr mit seinem Pkw Mazda die Straße aus Richtung Wohlsdorf kommend. Er fuhr dabei an einem am rechten Fahrbahnrand stehenden Pkw vorbei, so die Polizei. Der 19-Jähriger kam ihm entgegen. Er versuchte, als er den Pkw auf seiner Straßenseite auf sich zukommen sah, mit seinem Pkw Renault nach links auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Doch auch der Mazda-Fahrer hatte den Gegenverkehr bemerkt und versuchte ebenfalls auszuweichen: Er zog sein Fahrzeug auf seine rechte Fahrspur. Das Verhängnis nahm seinen Lauf: Es kam zum Frontalzusammenstoß beider Pkw mit verheerenden Folgen. Nach bisherigen Erkenntnissen waren beide Fahrzeuge mit ortsüblicher Geschwindigkeit unterwegs. Alkohol konnte nicht festgestellt werden. An der Unfallstelle kamen neben der Polizei der Rettungsdienst des Salzlandkreises, ein Rettungshubschrauber sowie die Feuerwehren Biendorf und Cörmigk zum Einsatz. Zur Unfallursachenermittlung sind von der Staatsanwaltschaft Magdeburg die Ermittlungen eingeleitet worden, die sich auf die Erkenntnisse eines Gutachters stützen sollen.
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Zeltlager 2010
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Zeltlager 2010
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Tag der offenen Tür
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Feuerwehr ist 75 Jahre alt und so jung wie lange nicht VON ANDREAS BRAUN, 19.09.10
Die Pumpe vom Hersteller Robel war eine der Attraktionen auf der Schau der Feuerwehr Cörmigk. Die Wehr feierte mit Einwohnern und anderen Wehren ihren 75. Geburtstag.
CÖRMIGK/MZ. 75 Jahre, dazu alt und jung wie nie. Das könnte das Motto der Freiwilligen Feuerwehr Cörmigk sein. Denn die Wehr blickt auf eine recht junge Mannschaft und hat 19 Kinder und acht Jugendliche in der Kinderbzw. Jugendwehr, die von Yvonne Dix und Kai Bandlow geführt werden. Damit sieht die Zukunft der Wehr, die seit dem Januar der Stadt Könnern untersteht, nicht schlecht aus. Am Sonnabend hatte die Wehr zum Jubiläum eingeladen und die Gäste bevölkerten schnell den Vorplatz vor dem Gerätehaus am Dorfgemeinschaftshaus. Der unbestreitbare Star unter den Fachleuten war eine Pumpe. Die ist Anfang der 40er Jahre gebaut worden, und zwar von der Firma Robel in Bayern. "Davon gibt es nur wenige und im Umkreis nur noch in Halle eine", sagt Harald Graul, der sich mit der Pumpe beschäftigt. Die Pumpe hatte ihren ersten Einsatz kurz nachdem sie für die Cörmigker Wehr angeschafft wurde. "1941 oder 1942 muss das gewesen sein", sagt Günter Dietrich, von 1959 bis 1987 Mitglied der Wehr. Damals war einer der größten Brände der Cörmigker Geschichte. Der Hof von Denkmann, dem größten Bauern, brannte ab. Die Pumpe, von einem Zweitakter mit zwei Zylindern angetrieben, lief zwei Tage lang durch. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden, aber die Stallanlagen waren nicht mehr zu retten. Heute läuft die Pumpe nicht mehr, aber das soll sie bald wieder. Es wird geprüft, was kaputt ist. Wenn es sich machen lässt, will sie Günter Clemens wieder zum Laufen bringen. Die Wehr kann freilich auf eine viele längere Geschichte zurückblicken. Seit gut 200 Jahren gibt es im Ort eine Wehr. Mitmachen war damals Pflicht. Jeder, der konnte, rückte aus, wenn es brannte. Seit 75 Jahre gibt die freiwillige Feuerwehr, die nicht mehr wegzudenken ist. Einsätze, sagt Wehrleiter Christian Emmler, habe man nicht so viele, doch rücke man aus, wenn man angefordert werde. Und dass die Wehrleute ihre Job verstehen, zeigt ihre Qualifikation. Die wurde seit 2001, als Günter Clemens Bürgermeister wurde, kontinuierlich vorangetrieben. "Wir haben jetzt einen sehr guten Stand für eine so kleine Wehr", sagt Clemens, der seit der Eingemeindung nach Könnern Ortsbürgermeister ist. Die Wehr, so sei es auch in den Verträgen mit Könnern vereinbart, soll weiterhin im Ort bleiben. "Wir kümmern uns um die Kinder und Jugendlichen", sagt Bandlow. Dabei gehe es nicht nur um die Feuerwehrarbeit. Da werden Zeltlager organisiert oder es wird einfach mal zu McDonald's gefahren. "Es soll sich einfach einer auf den anderen verlassen können. Gemeinsame Erlebnisse tragen dazu bei", sagt Bandlow, weiß aber, dass nicht alle Jugendlichen später in die reguläre Wehr wechseln. Manche ziehen weg, wenn sie einen Job bekommen. "Sie haben dann ein gutes Rüstzeug und gelernt, im Team zu arbeiten. Das kann man überall gebrauchen", so Bandlow.
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